PSYCHOLOGISCHE UNTERSTÜTZUNG FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE


Schlafstörungen

Was sind Schlafstörungen?


Wer abends schlecht einschläft oder nachts häufig wach wird, leidet möglicherweise an Schlafstörungen. Obwohl sie sehr verbreitet sind, wird selten darüber geredet: Die Experten gehen davon aus, dass mindestens jeder vierte Erwachsene gelegentlich von Schlafstörungen betroffen ist, jeder Zehnte sogar chronisch. Die Folgen sind vielfältig: Die Stimmung leidet, Erschöpfung und Tagesmüdigkeit sind häufig. Konzentrations- und Leistungsfähigkeit lassen nach, Freizeitaktivitäten werden eingeschränkt und die Lebensqualität sinkt.

Anzeichen für Schlafstörungen sind Einschlafprobleme, lange Wachperioden in der Nacht und besonders auch morgendliches Aufwachen, weit bevor der Wecker klingelt. Betroffene empfinden die Qualität ihres Schlafes am nächsten Tag meistens als schlecht.


Ursachen für Ein- und Durchschlafstörungen

Schlafstörungen treten aus der Sicht des Laien oft scheinbar ohne erkennbaren Grund auf. Tatsächlich sind die möglichen Ursachen nicht immer sofort offensichtlich. Bei Stress, Ärger oder Sorgen, die einem den Schlaf rauben, ist das natürlich anders. Aber Schlafstörungen können auch im Gefolge seelischer Erkrankungen auftreten. Ebenso könnten unbemerkte Atmungsstörungen die Ursache sein.

Daneben kann sich der Lebensstil negativ auf den Schlaf auswirken. Nikotin erschwert das Einschlafen, Alkohol vermindert die Qualität des Schlafes. Auch in der Missachtung der so genannten Schlafhygiene, also den Grundregeln eines gesunden Schlafes kann die Ursache liegen. Schlafstörungen können sehr viele unterschiedliche Gründe haben.


Schlafstörungen in der Pflege

Anhaltende Schlafstörungen wirken sich nicht nur negativ auf den Schlaf aus, sondern sie können auch die Stimmung beeinträchtigen - bis hin zu Depressionen. Pflegende Angehörige sind häufig von Schlafstörungen betroffen. Das wird oft durch Unterbrechungen des Schlafes für nächtliche Pflegeeinsätze verursacht. Aber auch die hohe seelische Belastung trägt dazu bei. Die Schlafstörungen werden zur zusätzlichen körperlichen und psychischen Belastung. Ein Teufelskreis, der nur durch eine gründliche Diagnose der Schlafprobleme und ihrer Ursachen durchbrochen werden kann.

 

 

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