PSYCHOLOGISCHE UNTERSTÜTZUNG FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE


Ängste

Natürlicher Schutz oder zerstörerische Kraft?


Angst zählt zu den Grundgefühlen des Menschen - ebenso wie Freude, Überraschung, Traurigkeit, Wut oder Scham. Angst tritt in Situationen auf, die als gefährlich, bedrohlich und unkontrollierbar empfunden werden. Kein Wunder also, dass Angst für die meisten zunächst ein unangenehmes Gefühl ist. Dabei ist sie eine lebensrettende natürliche Reaktion, die den Menschen warnt und ihn schützt.

Ängste können sich an Körper und Seele bemerkbar machen. Das reicht von Unruhe und Erregung bis zu Panik und Bewusstseinsstörungen. Erhöhter Pulsschlag, hektische Atmung, Zittern und Übelkeit, aber auch Schweißausbrüche und sogar Schmerzen können die Folgen sein. Kritischer wird es, wenn Ängste ohne erkennbaren Grund auftreten oder zu groß werden. Dann können sie sich zu lähmenden und zerstörerischen Kräften entwickeln.


Ängste im Pflegealltag

Die Sorge um einen kranken Menschen kann bei pflegenden Angehörigen zu großer Unsicherheit und Ängsten führen. Bei manchen sind es besonders Fragen nach der Zukunft. Was wird, wenn die Krankheit sich verschlimmert? Was wird, wenn der nahestehende Mensch stirbt? Ständig sind sie in Angst, dem Pflegebedürftigen könne etwas passieren. Das führt so weit, dass sie fast nichts mehr in Ruhe tun können – nicht einkaufen oder zum Arzt gehen und schon gar nicht einen Abend zum Beispiel im Theater oder bei einem Fest Ablenkung finden.

Andere pflegende Angehörige werden dauernd von der Angst getrieben, in der Betreuung etwas falsch zu machen oder den Kranken schlecht zu versorgen. Ob nun Angst vor dem Versagen oder vor der Zukunft: Ängste können großes Leiden verursachen und die Lebensqualität dramatisch vermindern.


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